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"makezine.com": Videos zeigen,
wie coole Dinge entstehen
Von der Herstellung eines Video-Postcasts im eigenen Heim bis zur Herstellung eines Toyotas in Kentucky ... das "Make Magazine" hat eine Website gestartet, die mit Sicherheit ein neuer Riesenhit im Web werden dürfte. Das Vergnügen, kostenlose Videos zu fast jedem Thema betrachten zu können, fängt jetzt richtig an: Schon bald wird das Surfen im "Worldwide Web" dem Schalten der Kanäle Ihres Fernsehgerätes ähneln.
Als viel versprechenden Beginn hat das Magazin einen 35 Minuten langen Film produziert, den man kostenlos herunterladen kann. "Glimpses of How it's made" lautet der Titel - also etwa "Hinweise darauf, wie es gemacht wird". Jedes Stück ist etwa sechs Minuten lang. Es geht um drahtlose Mikrofone, die Konvertierung von Papier, kleine Düsenflugzeuge und anderes. Der Film wurde in hoher Qualität aufgezeichnet, man kann ihn sowohl mit einem Video-iPod betrachten, als auch mit einem Computer, der die aktuelle Version von Quicktime enthält.
Verantwortlich für diesen viel versprechenden Beginn eines neuen Trends im Worldwide Web ist Phillip Torrone, Make Magazine-Redakteur in Seattle, US Staat Washington, der auch Beiträge für die Rubrik HOW 2.0 des amerikanischen Magazins Popular Science. "Make Magazine" hat als eine besondere Idee die sogenannten "Make Fairs" gestartet, das sind Veranstaltungen , die Torrone als "Wissenschafts-Fairs mit Bier" bezeichnet. Die meiste startet im April im kalifornischen San Mateo.
Kein Zweifel, Torron ist zwar ein ausgewachsener Mann, aber, wenn es um sein High-Tech-Spielzeug geht, doch ein Junge geblieben. Sein Lieblings Tech-Gag ist zur Zeit ein Handy, das aus einem alten Telefon mit Wählscheibe umgebaut worden ist. Er hat auch eine alte Olympus-Kamera genommen und so umgebaut, dass sie alle 2 Sekunden ein digitales Foto schießt, wenn man sie einschaltet. Und er hat eine CVS-Wegwerf-Kamera in eine digitale Kamera umgebaut.
Nachdem er bereits in Florida, New York, Minneapolis im US-Staat Minnesota und in Asien lebte, hat er sich für Seattle entschieden, weil in dieser Stadt, nach seinen eigenen Worten, der Durst nach Wissen und die Bereitschaft zur Kommunikation mit anderen enorm ist.
Torrone ist nach seinen eigenen Worten ein Wissenschafts-Geek. Diese Typen sind in den USA bei Frauen nicht sonderlich beliebt. Das kann sich aber in seinem Falle schnell ändern. Auch Microsofts Bill Gates hat einmal so angefangen ...
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