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Aerospace-Ingenieurin für die NASA -
und Texas "Cheerleader"
Ingenieure und Wissenschaftler sind keine Querköpfe - sondern helle, attraktive Leute. Summer Williams ist der Beweis. Sie arbeitet für ein Forschungsunternehmen für die US-Raumfahrtbehörde NASA. Jede technologisch fortgeschrittene Nation der Erde sucht derzeit mehr Techniker und Wissenschaftler - wie Frau Williams.
Das ist auch der Grund dafür, warum sie in den USA in den Medien erscheint: Amerika hat echte Sorgen mit dem technischen Nachwuchs - genauso, wie andere Länder der westlichen Welt.
Die Raumfahrtbehörde NASA kämpft in letzter Zeit mit einem zusätzlichen Problem: die junge Generation des Landes, so heißt es, habe in bestürzendem Maße das Interesse an der Raumfahrt verloren. Weniger als 20% der jungen Generation kann dem Gedanken noch etwas besonderes abgewinnen. Science-Fiction-Filme sind noch in - aber außerhalb Hollywoods sind die jungen Leute sogar an der Zukunftsplanung für den bemannten Raumflug zum Mars nur ganz am Rande interessiert. Auch bei der Berufswahl spielen Wissenschaft und Technologie keine große Rolle. "Geeks" sind nicht in.
Summer Williams spielt deshalb in den Augen der NASA eine besondere Rolle: Sie ist sehr attraktiv und populär und steht in Texas als Cheerleader im Football-Stadion, um zusammen mit anderen attraktiven Frauen die Begeisterung der Zuschauer anzuheizen. Sie ist 25 Jahre alt und hauptberuflich als Ingenieur bei der Jacobs Engineering-Gruppe tätig. Sie stammt aus einer kleinen Stadt in Kansas und beschäftigt sich für die NASA als stellvertretende Projekt-Managerin mit den Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um die internationale Raumstation in der Erdumlaufbahn auch weiterhin bewohnbar zu machen.
Summers Vater ist ebenfalls Ingenieur. Er war in früheren Jahren bei dem gleichen Arbeitgeber beschäftigt. "Als ich in die siebente Klasse ging", so beschrieb sie ihr Problem einem Redakteur des US-Magazins "Sports Illustrated", "sagte mir mein Vater, kluge Mädchen wollten keine Cheerleader werden."
Das sei zwar zu diesem Zeitpunkt auch ihre eigene Überzeugung gewesen ... Ihr großes Interesse an Tanz und Ballett und einige Zufälle haben sie dann aber doch in diese Richtung geleitet.
Natürlich ist Cheerleader kein Job für's ganze Leben. Bei der Berufswahl selbst spielte für sie der Hollywood-Film "Apollo 13" eine ausschlaggebende Rolle, in dem es um eine Mond Mission ging, die um ein Haar in einer Katastrophe geendet hätte. Und da sie in der Oberschule an Mathematik und Physik großes Interesse entwickelte, waren die nächsten Schritte für ihre Eltern und Freunde keine Überraschung mehr. Die Ingenieurausbildung war bald beschlossene Sache.
Summers Begeisterung für den amerikanischen Football-Sport sorgte aber dafür, dass sie außerdem hin und wieder auf dem Sportplatz zu finden ist, wo sie in einem Cheerleader-Wettbewerb Erfolg hatte. Und so kam es, dass sie in den Augen der NASA als Vorbild für andere junge Leute eine große Attraktivität besitzt.
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