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a Internationales Olympisches Komitee:
China muss Internet während Olympischer Sommerspiele in 4 Monaten offen halten

Kevin Gosper, der 2. Vorsitzende der Koordinierungskommission des IOC, sagte am Dienstag in Beijing, eine Blockade des Internets würde sich auf das Ansehen der Gastgebernation sehr negativ auswirken. "Sogar an diesem Morgen haben wir das Thema besprochen und darauf bestanden", sagte Gosper. "Unsere Besorgnisse gehen dahin, dass die Presse in der Lage sein muss, so zu arbeiten, wie sie es von Olympischen Spielen gewohnt ist - live und zur jeweiligen Wettkampfzeit."

Gosper fügte dann hinzu: "Die Chinesen sind verpflichtet, nach den Bestimmungen des sogenannten "Gastgeberstadt-Abkommens", das Internet für die 30.000 akkreditierten und nicht akkreditierten Journalisten zugänglich zu machen, von denen erwartet wird, dass sie teilnehmen. "Es gab einige Kritik an der Tatsache, dass das Internet geschlossen wurde, als in den vergangenen Wochen die Ereignisse in Tibet stattfanden ... aber das war nicht die Zeit der Spiele".

Nach ihrer Reaktion zu den Bemerkungen Gospers befragt, sagte Jiang Yu, die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, die Art und Weise, wie China das Internet verwalte, "entspreche der generellen Praxis der internationalen Gemeinschaft". Sie gebe zu, dass China Teile des Internets blockiere, aber das täten auch andere Nationen. Sie könne nicht generell sagen, ob das Internet während der Olympischen Spiele für Journalisten Restriktionen unterworfen sein werde.

Von der Internet-Problematik abgesehen, hat sich das Internationale Olympische Komitee in letzter Zeit vorsichtig geäußert und insbesondere geweigert, China in der Tibet-Frage zu kritisieren. Es sei eine sportliche, keine politische Organisation. Die Olympischen Spiele in Beijing seien ein "positiver Einfluss", der dazu führen werde, das Land nach außen zu öffnen.

China hatte die Unruhen in Tibet als das "Werk der Dalai-Clique und anderer Organisationen im Ausland" bezeichnet, die dem Ziel dienten, "die Olympischen Spiele in Beijing und die friedliche, stabile und einheitliche gesellschaftliche Situation in China zu sabotieren" - so ein Sprecher der Ministeriums für öffentliche Sicherheit. Mehrere Offizielle verurteilten die Gewaltanwendung der Demonstranten in China und zitierten den Sprecher des Ministeriums mit den Worten: "Gibt es irgend ein Land auf der Welt, das so einen "Aufstand" gegen die Zentralregierung gestatten würde?"



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