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Vitamine+Krebs: Überraschung?
Werden Pillen, Kapseln unmodern?
Weltweite Studien zeigen: Vitaminpillen und Kapseln scheinen nicht zu geben, was wir erwarteten. Statistiken sagen aus, dass synthetische Nahrungsmittelzusätze wie Betakarotin oder Vitamin E Konsumenten nicht unbedingt vor Krebs und Herzleiden schützen. Menschen, die täglich Pillen schlucken, melden oft gar mehr Gesundheitsprobleme als andere. Was nun? Kehren wir zur Natur zurück? Denken Sie an Knoblauch, Zwiebeln - und Broccoli-Sprossen! Ihre Anti-Krebs-Wirkung ist in Studien nachgewiesen.
In der Tat: Es ist keine schlechte Idee - besonders, seit die Qualität und Beliebtheit vor allem der Bio-Lebensmittel ständig steigt. Man findet sie mehr und mehr - sogar in normalen Supermärkten.
Alte Bekannte wie die legendären Zwiebeln und Knoblauch kommen wieder in Mode, seit in den USA und anderswo die Anti-Krebs-Wirkung in Studien bestätigt worden ist. Broccoli-Sprossen bieten einen Schutz gegen verschiedene Krebserkrankungen, der nach zurückliegenden Ermittlungen 70mal so hoch ist wie die Anti-Krebs-Wirkung des normalen Broccolis. Blaubeeren, Heidelbeeren, Zitrusfrüchte und dunkle, blättrige Gemüsearten sind ebenfalls dafür bekannt, dass sie den Verbrauchern viele vorteile bieten. Der Verzehr kann viel mehr Vergnügen bereiten als das Pillenschlucken - vor allem, wenn man nicht sicher weiß, was die Pillen wirklich enthalten. Das Internet ist voller Informationen aus zuverlässigen Quellen.
Interessant: Wissenschaftliche Studien widersprechen in letzter Zeit einer Vitaminpillenwerbung mach der anderen. Krebsspezialisten sind auch vorsichtig geworden, wenn es um Ratschläge für das Pillenschlucken geht. Eine kürzliche Studie zeigte, dass Kalzium und Vitamin D nicht vor Brustkrebs schützen. Sogar der "Rat für verantwortungsvolle Ernährung" in den USA verspricht keine krebsbekämpfende Wirkung von Vitaminpräparaten mehr - auch wenn das Mineral Selen empfohlen werden kann.
Dennoch empfehlen viele Ärzte nach wie vor eine tägliche Multivitaminkapsel für alle Fälle. Dr. Palter Willett, Professor für Epidemiologie an der Harvard-Fakultät für Öffentliche Gesundheit: "Ich denke, die optimale Dosis ist ein wichtiger Punkt". Aber die kann für viele Menschen sehr unterschiedlich sein.
Dagegen sind Forscher in aller Welt zur Zeit mit großem Elan dabei, die Ozeane und die tropischen Regenwälder nach möglichen
Hilfsmitteln abzusuchen. Sogar Knoblauc- und Zwiebelextrakte könnten sich schon bald - ohne den Begleitgeruch - in vorbeugenden Mitteln gegen Krebs und andere Krankheiten wiederfinden.
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