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Dinosaurier: Zurück zum Leben erwecken?
US-Forscher ist sicher: Ihre antike DNA ist noch verfügbar, ihre Rückkehr nur eine Frage der Zeit. Auch in letzter Zeit hatten Wissenschaftler in aller Welt diese Möglichkeit verneint. Aus den Überresten vor Millionen von Jahren ausgestorbener Tiere wieder lebende Kreaturen zu machen, sei so unwahrscheinlich, wie einen Hamburger von McDonalds in ein Rindvieh zurückzuverwandeln, hieß es immer. Der Grund für den plötzlichen Sinneswandel? Hühner. Wissenschaftler entdeckten neuerdings, dass in den Schnäbeln und Flügeln des Geflügels DNA-Relikte enthalten sind, aus denen man mit dem nötigen Können wieder Lebewesen machen kann.
Die bemerkenswerten Aussagen von Experten stellen eine große Überraschung dar, denn einer der größten Kinohits der
Geschichte Hollywoods, "Jurassic Park", ist plötzlich keine reine Fiktion mehr, sondern allenfalls der Realität um einige Zeit voraus. Werden Wissenschaftler jemals Dinosaurier der Vergangenheit reproduzieren können? Jack Horner, Paläontologie-Professor an der staatlichen Universität Montana: "Die Antwort ist ein entschiedenes Ja! Natürlich werden wir sie ins Leben zurückbringen. Ihre vorsintflutliche DNA ist noch immer verfügbar. Die Wissenschaft existiert, Ich glaube nicht, dass es Schranken gibt ... von philosophischen Überlegungen abgesehen.
Fachleute weisen darauf hin, dass Überlegungen in dieser Richtung um viele Jahre zurückreichen. 1992 unternahm Raul Cano, Mikrobiologie-Professor an der staatlichen Polytechnischen Universität in Kalifornien, den ersten Versuch, DNA von Insekten zu gewinnen, die beinahe so alt wie Dinosaurier waren. Vor langer Zeit hatten sie sich im Saft von Bäumen eingefangen, der sich im Laufe der Zeit in transparenten, orangefarbenen Bernstein verwandelt. Spekulationen aus diesen Vorgängen führten zur "Jurassic Park"-Story: Eine Mücke, die Dinosaurier-Blut saugte und dann in Bernstein verewigt wurde, überlieferte auf diese Weise den genetischen Code des Giganten und gestattete es einem fanatischen Milliardär, ihn zu klonen - mit furchtbaren Konsequenzen.
Die Story ließ Cano offenbar nicht ruhig schlafen. In seinem wirklichen kalifornischen Labor kühlte er den Bernsteinkörper mit flüssigem Stickstoff, brach ihn auf und erhielt auf diese Weise eine DNA-Probe einer 40 Millionen Jahre alte Biene. - Kurze Zeit spåter gelang es Akaemikern am Amerikanischen Museum für Naturgeschichte, auf ähnliche Weise die DNA einer Termite aus grauer Vorzeit zu erhalten.
Doch alle Versuche, sie in Lebewesen zu verwandeln, scheiterten. Es erhob sich der Verdacht, dass die winzigen Fragmente gar keine Insekten-DNA darstellten, sondern nur Verunreinigungen - möglicherweise vom Haar oder der Kleidung der beteiligten Forscher.
Im Jahre 2003 gelang es Professor Horner jedoch, die Hoffnungen wieder zu erwecken. Beim Ausgraben eines 68 Millionen Jahre alten Skeletts eines Tyrannosaurus Rex in Montana kam es zu einem Missgeschick: In dem unwegsamen Gelände war es notwendig, zur Bergung einen Hubschrauber einzusetzen. Dabei zerbrach ein großer Knochen des gigantischen Tieres. Horner nahm einen Splitter und gab ihn einer Paläontologie-Studentin, mit der er zusammen arbeitete. Ihr Name: Mary Schweitzer.
Bei der folgenden Untersuchung fand sie eine seltsame Struktur im harten äußeren Teil des Knochensplitters, die an eine Erscheinung erinnerte, die man in der Knochenmasse schwangerer Vögel findet.
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