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American Airlines erprobt Anti-Raketen-System zur Verteidigung von Passagiermaschinen gegen mögliche Terrorangriffe
Die neuen Systeme wurden bereits seit Jahren von mehreren Fluggesellschaften angekündigt. Jetzt fliegt American Airlines
erstmals mit der neuen Technologie zwischen New york und Los Angeles - aber noch nicht auf allen Maschinen.
Einer der hauptsächlichen Gründe für die Einführung der Anti-Raketen-Systeme in Passagiermaschinen: Die leichtgewichtigen
Angriffswaffen, die ein Mann über die Schulter auf einen Airliner richten und starten kann, sind auf dem schwarzen Markt
immer zahlreicher und preisgünstiger zu haben. Nach offiziellen Schätzungen gibt es bereits 150.000 davon weltweit - und
jede dieser Waffen kann eine Passagiermaschine leicht abschießen.
Ein einziger erfolgreicher Abschuss irgendwo in der Welt könnte für viele der bereits jetzt finanziell gestressten Fluggesellschaften den Ruin bedeuten. Bedingt durch die stark gestiegenen Preise für Kerosin, die die Unternehmen nur
teilweise an Fluggäste weitergeben konnten, sind etliche von ihnen vom Konkurs bedroht. Eine wirksame Abwehrmaßnahme
gegen Angriffsraketen würde bei Fluggästen wenigstens das Gefühl der Sicherheit verbessern.
Ein Vertragsunternehmen für militärische Systeme, das auch Regierungen beliefert, BAE Systems in New Hampshire, hat
die Laser-Anlagen bereits am Rumpf mehrerer Maschinen befestigt. Sie können eine herannahende Angriffsrakete lokalisieren
und ablenken, bevor sie die Maschine getroffen hat.
Die Technik wurde in Nashua, New Hampshire entwickelt. Laurie Nuzzo, Programm-Manager für das System, erklärte kürzlich,
die Arbeiten hätten Jahre in Anspruch genommen und seien nun für den Einsatz ausgereift genug. Der Preis pro Maschine:
Rund 1 Million US-Dollar.
Die Angriffsraketen, die für alle Verkehrsmaschinen der Welt eine permanente, tödliche Bedrohung darstellen, sind bereits im Besitz von 27 verschiedenen Terrororganisationen in aller Welt. Sie sind auf dem schwarzen Markt für etwa $10.000 erhältlich.
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